Aufgewachsen in Gütersloh, erhielt Gudrun Ossoba nach der musikalischen Früherziehung Violoncello-Unterricht und später zusätzlich Unterricht in Konzertgitarre bei der auch viel komponierenden Gitarristin Maria C. Linnemann (Ricordi). Bis zum Abitur intensive solistische und kammermusikalische Betätigung im westfälischen Raum.

Auf dem Gymnasium Mitgliedschaft in der Kantorei unter der Leitung von Kantor Gottfried Wagner (zum Schluß als Präfektin) und dem Orchester, außerdem Mitglied der Gütersloher Jugendkantorei und des Gütersloher Bachchors unter der Leitung von Hermann Kreutz. Mit all diesen musikalischen Gruppen fanden Konzertreisen ins In- und Ausland statt.

Während des Magisterstudiums in Bonn (Geschichte, neuere dt. Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte) erster Gesangsunterricht bei Helene Möhler. Nach dem Magister-Examen studierte Gudrun Ossoba Gesang an der Folkwang-Hochschule Essen (KS Prof.C.Zentai) und im Anschluß daran bei der südafrikanischen Opernsängerin Catò Brink in Mainz.

Neben ihrer Tätigkeit als Oratorien-, Lied- und Opernsängerin (u.a. als Figaro-Gräfin bei den Schlossfestspielen Zwingenberg) unterrichtet sie Gesang an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg und an privaten Musikschulen.

Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit bilden Oratorien und andere sakrale Werke sowie weltliches, vor allem romantisches Repertoire. Im Laufe ihrer Tätigkeit als Sängerin gab es auch immer wieder längere, intensive Phasen der Beschäftigung mit Neuer Musik. Dies vorwiegend mit dem Ensemble TraITempi unter der Leitung von Michael Veltman (Bonn), mit dem sie eine lange (auch) musikalische Freundschaft verbindet und an der Universität Oldenburg.